Wer wir sind

Svanah Vorstand v.l.n.r: Rosmarie Fehr, Daniel Gastpar, Markus Senn, Claudia Cairone
Svanah Vorstand v.l.n.r: Rosmarie Fehr, Daniel Gastpar, Markus Senn, Claudia Cairone

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte des Svanah

Der Svanah entstand, um den Beruf des/der Naturheilpraktikers/in zu sichern und in der schweizerischen Verbandslandschaft einen Verband mit hoher Qualität zu gründen. Im März 1995 wurde in Basel der erste Berufsverband der kantonal geprüften Naturärzt/innen und Naturheilpraktiker/Innen gegründet, der explizit eine Ausbildung auf hohem Niveau und eine angemessene einheitliche Prüfung anstrebte.  Der Verband hat die verschiedenen Fachrichtungen klassische Homöopathie, TCM und TEN unter einem Dach verbunden sowie verbindliche Ausbildungs- und Qualitätskriterien definiert und eingeführt. Ein erster grosser politischer Kampf wurde erolgreich für die Mehrwertsteuerbefreiung von approbierten Naturheilpraktikern geführt.  Im Jahre 2000 entstanden unter der Ägide von Adrian Häner, Charles Moser und Markus Senn im Vorstand weiterführende Visionen und Verbandsziele, welche in einer umfangreichen Dokumentation festgehalten wurden. Die damit zusammenhängenden Anstrengungen für eine verbandsübergreifende Zusammenarbeit mit dem Ziele einer schweizweiten Berufsregulierung haben in der Folge die damaligen Vorstellungen weit übertroffen. 

 

Konkrete Zielsetzungen des Svanah waren:

• die vollumfängliche Anerkennung des Naturärzte-/Naturheilpraktikerberufes auf gesamt-schweizerischer Ebene

• optimale Arbeits- und Rahmenbedingungen und die Wahrung der Standesinteressen im politischen und wirtschaftlichen Umfeld

• sowie die Qualitätssicherung durch professionelle, standardisierte Aus- und Weiterbildungsbedingungen und einer einheitlichen eidgenössischen Abschlussprüfung.

 

Der Svanah in der Berufspolitik

Seit bald 20 Jahren setzt sich nun der Svanah für eine seriöse Berufsbildung und eine vollumfängliche Anerkennung des Naturheilpraktikerberufs auf gesamtschweizerischer Ebene ein. Zur Förderung, Sicherung und Wahrung dieser Zielsetzungen initiierte und nutzte der Svanah alle sinnvollen Kontakte und die Zusammenarbeit mit Verbänden, Organisationen und Ausbildungsstätten. Auch war er massgebliches Zugpferd bei der Berufsreglementierung und Verbandszusammenarbeit, welche schliesslich zur Gründung der OdA AM führte (Organisation der Arbeitswelt Alternativmedizin), welche den ganzen Berufsbildungsprozess über Jahre erfolgreich weitergebracht hat.  Die Vision von 2000, den Beruf des Naturheilpraktiker/in in der Schweiz zu legalisieren und mit einem eidgenössischen Diplom zu sichern, ist Realität geworden. 

 

Der  Svanah und die TEN

Doch nicht nur berufspolitisch war der Svanah federführend – gerade auch in der neuen Fachrichtung Traditionelle Europäische Naturheilkunde sollten massgebliche Strukturen erarbeitet werden. Die Grundlagen zur Traditionellen Europäischen Naturheilkunde (TEN) sind das Ergebnis eines jahrelangen Arbeitsprozesses, der ursprünglich vom Svanah lanciert wurde. Er hat in den Jahren 2001 und 2002 mehrere Entwürfe zur TEN bei Verbänden, Schulen und Fachpersonen in eine breite Vernehmlassung gegeben. In späteren Schritten wurde einer interdisziplinären Expertengruppe ein erweiterter Entwurf vorgelegt, woraus im Jahr 2004 die erste TEN-Broschüre erarbeitet wurde.

Noch während des Berufsreglementierungsprozesses hat eine Handvoll Autoren/innen des Svanah in den Jahren 2010 - 2012 ein Buch mit dem Titel „Grundlagen der europäischen Naturheilkunde“ geschrieben,  um eine grosse Lücke in der Fachliteratur der TEN zu schliessen. 

 

Der TEN-Kongress war und ist für uns ein nächster wichtiger Meilenstein, um einem interessierten Publikum von Naturheilpraktikern/innen und Therapeuten/innen die Fachrichtung TEN näher zu bringen.